Hinweise

Sie möchten hier Ihren eigenen Erfahrungsbericht veröffentlichen?

Sie können dies gerne tun, indem Sie entweder Ihren Bericht als Word oder PDF-Dokument an den Verein senden oder einen Link auf Ihre eigene Webseite angeben.

Sofern Sie einzelne Tipps, Hinweise oder Ratschläge haben, bietet sich an, diese in unserer Xing-Gruppe in den jeweiligen Foren zu veröffentlichen

Wenn Sie Feedback zu diesem Artikel geben möchten, kontaktieren Sie bitte den Vorstand.

ball
Impressum | Kontakt
© Deutsch-Indisches Netzwerk (InDe-Network) e.V .
Bildbanner
German
German
English
English
Site is best viewed with IE and Flash | Vote for this site | Disclaimer | Website-Search | Last updated: 30.05.2008
Logo


Gehälter in Indien:

Die Höhe des Gehaltes hängt in erster Linie davon ab, ob man als Expatriate, d.h. als Entsandter einer ausländischen Firma mit ausländischem Arbeitsvertrag, oder ob man mit einem indischen Arbeitsvertrag angestellt wird. Expat-Verträge gibt es natürlich, aber diese werden vorwiegend mit Angestellten geschlossen, die in der inländischen Firma schon langjährige Arbeitserfahrungen sammeln konnten und die dem Unternehmen somit etwas wert sind. Ein Neueinsteiger wird selten einen Expat-Vertrag bekommen, da ein Expat-Vertrag offensichtlich sehr teuer im Vergleich zu einem normalen indischen Gehalt ist.

Ein „normaler“ indischer Arbeitsvertrag (sei es bei einer deutschen oder bei einer indischen Firma in Indien) resultiert also in einem „indischen“ Gehalt.

Grundsätzlich hängt nun die Höhe des Gehaltes vom Arbeitsort ab: in Bombay, Delhi und Bangalore sind die Gehälter höher als vielleicht in Coimbatore. Weiterhin ist es natürlich abhängig von der Branche, der bisherigen Berufserfahrungen und dem (geistigen, arbeitsmäßigen) Gewinn, den Sie dem Unternehmen bringen. Die Gehälter in Indien weisen zwar in den letzten Jahren im Vergleich zum restlichen Asien hohe Steigerungsraten wie bspw. 15% jährlich auf, auf das bezieht sich vorwiegend auf Branchen und Arbeitskräfte, die stark nachgefragt werden: z.B. berufserfahrene und spezialisierte Programmierer in der Computerbranche. Grundsätzlich liegen die Gehälter somit einerseits weit unter dem Niveau in Deutschland (immer noch!), aber andererseits werden auch in Indien z.T. Gehälter auf westlichen Niveau gezahlt. Zu beachten sind weiterhin die geringeren Lebenshaltungskosten (außer vielleicht Mieten in Bombay, die exorbitant hoch sein können).

Ein Berufseinsteiger mit einem Universitätsabschluss kann also auch einen Vertrag mit einem Monatseinkommen von umgerechnet ca. 500 Euro angeboten bekommen: indische Uni-Absolventen starten teilweise mit noch weniger. Andererseits verdienen Spezialisten mit einigen Jahren Berufserfahrung problemlos 3.000+ Euro im Monat.

Folgende Links geben einen guten Überblick:
http://www.kellyservices.co.in/res/content/in/services/en/do...
http://www.payscale.com/
http://www.paycheck.in/main
http://www.rediff.com/money/2008/may/05perfin.htm
http://dqindia.ciol.com/content/top_stories/2006/106092104.a...
http://in.dir.yahoo.com/Business_and_Economy/Business_to_Bus...
http://www.financialexpress.com/news/India-to-offer-top-sala...
http://www.ibef.org/download/India_MEOS_Q208.pdf

Interessant ist vielleicht noch der Hinweis, dass indische Firmen auch gern nach dem CTC fragen, was auf folgenden Seiten erklärt wird:
http://in.answers.yahoo.com/question/index?qid=2006112410353...
http://www.citehr.com/16378-what-ctc.html

Die BFAI hat auch ein interessantes Dokument veröffentlicht, was sich an deutsche Investoren in Indien richtet:
https://www.bfai.de/DE/Content/__SharedDocs/Links-Einzeldoku... bzw. die kostenpflichtige Publikation „Lohn- und Lohnnebenkosten - Indien, 2007“.

Wichtig ist natürlich weiterhin der steuerliche Hinweis: http://www.pwc.com/servlet/pwcPrintPreview?LNLoc=/extweb/pwc.... Wer mehr als 183 Tage in Indien ist, wird mit seinem Welteinkommen in Indien steuerpflichtig. Die indische Einkommenssteuer ist im Vergleich zur Deutschen nicht billig, so dass man einem Jahreseinkommen von ca. 10.000 Euro schon in der höchsten Steuerklasse von ca. 34% ist.

Wir wünschen viel Erfolg bei den Gehaltsverhandlungen!